Allgemeine Geschäftsbedingungen OKTeam – Detlev Schindele
§1 Geltung, Änderung der Bedingungen
(1) OKTeam – Detlev Schindele (im folgenden Dienstleister genannt) erbringt
seine Dienste ausschließlich auf der Grundlage dieser Geschäftsbedingungen.
Sie gelten, soweit der Kunde Kaufmann i.S.d. HGB ist, auch für alle künftigen
Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart
werden.
(2) Abweichungen von diesen Geschäftsbedingungen sind nur wirksam, wenn der
Dienstleister sie schriftlich bestätigt. Auch die Abbedingung dieser
Schriftformklausel bedarf der Schriftform.
(3) Der Dienstleister ist jederzeit berechtigt, diese Allgemeinen
Geschäftsbedingungen zu ändern oder zu ergänzen. Der Kunde hat das Recht,
einer solchen Änderung zu widersprechen. Widerspricht der Kunde den geänderten
Bedingungen nicht innerhalb von 6 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung,
so werden diese entsprechend der Ankündigung wirksam. Der Dienstleister weist
seine Kunden schriftlich oder per Email bei Beginn der Frist besonders darauf
hin, daß die Änderungsmitteilung als akzeptiert gilt, wenn der Kunde ihr nicht
binnen 6 Wochen widerspricht.
(4) Der Dienstleister behält sich vor, seine Allgemeinen
Geschäftsbedingungen für Telekommunikationsdienstleistungen abweichend von
Abs. 3 gemäß § 28 Telekommunikations-Kundenschutzverordnung (TKV) iVm § 23
Abs. 2 Nr.1a des Gesetzes zur Regelung des Rechts der Allgemeinen
Geschäftsbedingungen (AGB) zu ändern.
§2 Leistungspflichten des Dienstleisters
(1) Der Dienstleister gewährleistet eine Erreichbarkeit seiner
Internet-Infrastruktur von 99% im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind Zeiten,
in denen die Erreichbarkeit aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen,
die nicht im Einflussbereich des Dienstleisters liegen (höhere Gewalt,
Verschulden Dritter etc.).
(2) Soweit der Dienstleister kostenlose Zusatzleistungen zur
Verfügung stellt, hat der Kunde auf ihre Erbringung keinen Erfüllungsanspruch.
Der Dienstleister ist befugt, solche bisher vergütungsfrei zur Verfügung
gestellten Dienste innerhalb einer Frist von 24 Stunden einzustellen, zu ändern
oder nur noch gegen Entgelt anzubieten. In diesem Fall informiert der
Dienstleister den Kunden unverzüglich.
(3) Soweit nicht ausdrücklich mit dem Kunden schriftlich vereinbart,
gewährt der Dienstleister dem Kunden keine kostenlose technische Unterstützung
(Support). Geleistet wird der Support werktags via eMail und Telefon innerhalb
der normalen Bürozeiten. Der Dienstleister leistet keinen direkten Support für
Kunden des Kunden, sofern keine anderweitigen Vereinbarungen schriftlich
getroffen wurden.
(4) Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, darf der Dienstleister die
ihm obliegenden Leistungen auch von fachkundigen Mitarbeitern oder Dritten
erbringen lassen.
§3 Internetdomains
(1) Sofern der Kunde über den Dienstleister eine Domain registrieren lässt,
kommt der Vertrag ausschließlich zwischen dem Kunden und der jeweiligen
Vergabestelle zustande, der Dienstleister wird nur als Vertreter des Kunden
tätig. Es gelten die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle.
(a) Die vorstehend genannte Regelung gilt auch für die
Registrierungsgebühren anderer Vergabestellen, sofern der Dienstleister nicht
bei Vertragsabschluss auf eine andere Regelung hinweist.
(2) Der Dienstleister hat auf die Domainvergabe keinerlei Einfluss. Er
übernimmt deshalb keine Gewähr dafür, dass die für den Kunden beantragten
Domains überhaupt zugeteilt (delegiert) werden können und frei von Rechten
Dritter oder auf Dauer Bestand haben. Das gilt auch für die unterhalb der
Domain des Dienstleisters vergebenen Subdomains.
(3) Sollte der Kunde von dritter Seite aufgefordert werden, eine
Internetdomain aufzugeben, weil sie angeblich fremde Rechte verletzt, wird er
den Dienstleister hiervon unverzüglich unterrichten. Der Dienstleister ist in
einem solchen Fall berechtigt, im Namen des Kunden auf die Internetdomain zu
verzichten, falls der Kunde nicht sofort Sicherheit für etwaige Prozess- und
Anwaltskosten in ausreichender Höhe (mindestens EUR 7.669.38 in Worten:
siebentausendsechshundertneunundsechzig Euro und achtunddreißig Eurocent)
stellt.
(4) Von Ersatzansprüchen Dritter, die auf der unzulässigen Verwendung einer
Internetdomain beruhen, stellt der Kunde den Dienstleister hiermit frei.
§4 Internet-Präsenzen
Der Kunde darf durch die Internet-Präsenz sowie dort eingeblendete Banner
nicht gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter (Marken,
Namens-, Urheber-, Datenschutzrechte usw.) verstoßen. Es dürfen keine
pornografischen, gewaltverherrlichenden oder sonstige gegen geltendes Recht der
Bundesrepublik Deutschland verstoßende Internet-Präsenzen auf unseren Servern
erstellt oder angeboten werden. Der Kunde darf seine Internet-Präsenz nicht in
Suchmaschinen eintragen, soweit der Kunde durch die Verwendung von
Schlüsselwörtern bei der Eintragung gegen gesetzliche Verbote, die guten
Sitten und Rechte Dritter verstößt. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen
vorstehende Verpflichtung verspricht der Kunde unter Ausschluss der Annahme
eines Fortsetzungszusammenhangs die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von
EUR 5.112,92 ( in Worten: fünftausendeinhundertzwölf Euro und zweiundneunzig
Eurocent). Der Dienstleister ist bei einem Verstoß gegen eine der zuvor
genannten Verpflichtungen zudem berechtigt, seine Leistungen mit sofortiger
Wirkung einzustellen.
§5 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde wird von seiner Internet-Präsenz tagesaktuelle
Sicherungskopien erstellen/erstellen lassen, die nicht auf dem Webserver selbst
gespeichert werden dürfen, um eine schnelle und kostengünstige
Wiederherstellung der Internet-Präsenz bei einem evtl. Systemausfall zu
gewährleisten.
(2) Der Kunde sichert zu, dass die von ihm gemachten Daten richtig und
vollständig sind. Er verpflichtet sich dem Dienstleister jeweils unverzüglich
über Änderungen der mitgeteilten Daten zu unterrichten und auf entsprechende
Anfrage des Dienstleisters binnen 15 Tagen ab Zugang die aktuelle Richtigkeit
erneut zu bestätigen. Dieses betrifft insbesondere Name, postalische Anschrift,
eMail-Adresse sowie Telefon- und soweit vorhanden Telefax-Nummer des Kunden
(3) Der Kunde hat in seinen POP3-eMail-Postfächern eingehende Nachrichten in
regelmäßigen Abständen abzurufen. Der Dienstleister behält sich vor, für
den Kunden eingegangene persönliche Nachrichten zu löschen, soweit sie nicht
binnen vier Wochen nach Eingang auf dem Mailserver von ihm abgerufen wurden. Der
Dienstleister behält sich weiter das Recht vor, für den Kunden eingehende
persönliche Nachrichten an den Absender zurück zu senden, wenn die in den
jeweiligen Tarifen vorgesehenen Kapazitätsgrenzen überschritten sind.
(4) Der Kunde verpflichtet sich, vom Dienstleister zum Zwecke des Zugang zu
deren Dienste erhaltene Passwörter streng geheim zu halten und den
Dienstleister unverzüglich zu informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt,
dass unbefugten Dritten das Passwort bekannt ist.
(5) Der Kunde verpflichtet sich, bei Gestaltung seiner Internet-Präsenz auf
Techniken zu verzichten, die eine übermäßige Inanspruchnahme der
Einrichtungen des Dienstleisters verursachen. Der Dienstleister kann
Internet-Präsenzen die eine übermäßige Inanspruchnahme seiner Server
ausschließen, bis der Kunde die Techniken beseitigt/deaktiviert hat.
(6) Sofern das auf das Angebot des Kunden entfallende Datentransfervolumen (Traffic)
die für den jeweiligen Monat mit dem Kunden vereinbarte Höchstmenge erreicht
oder übersteigt, stellt der Dienstleister dem Kunden den für das
überschießende Volumen entfallenden Betrag gemäß der aktuellen Preisliste in
Rechnung.
(7) Soweit eines der Angebote des Dienstleisters unbegrenzt freien Traffic
enthält, bezieht sich der Traffic auf den den Abruf von HTML-Seiten und
dazughörigen Bild-Dateien, die auch per Skript generiert werden können. Eine
übermäßige Nutzung durch Downloads großer Dateien oder sehr häufiger
Download kleinerer Dateien (z. B. Maildienste) ist im Rahmen dieser Angebote
nicht erlaubt.
(8) Der Kunde verpflichtet sich ferner, die vom Dienstleister gestellten
Ressourcen nicht für folgende Handlungen einzusetzen:
(a) unbefugtes Eindringen in oder suche nach offnen aber unerlaubten
Zugängen zu fremden Rechnersysteme bzw. Rechnerbereiche (Hacking, Port Scanning)
(b) Behinderung fremder Rechnersysteme bzw. Rechnerbereiche durch
Versenden/Weiterleiten von Datenströmen (z. B. Spam/Mail-Bombing)
(d) Versenden von E-Mail an Dritte zu Werbezwecken, sofern er nicht davon
ausgehen darf, dass der Empfänger ein Interesse hieran hat (z.B. nach
Anforderung oder vorhergehender Geschäftsbeziehung).
(e) das Fälschen von IP-Adressen, Mail- und Newsheadern sowie die
Verbreitung von Viren, Berieb von Cracker, Warezseiten, illegale MP3-Dateien und
Video-Dateien.
(f) Der Kunde ist verpflichtet, keine politisch extremistischen, religiös
fanatischen sowie Inhalte, die nicht mit der freiheitlich demokratischen
Grundordnung im Einklang stehen, bereitzustellen.
(g) Betrieb einer Suchmaschine, eines Bannertauschsystems oder anderen stark
CPU-intensiven Scripts/Programmen, deren Aufruf zu einem überwiegenden Teil von
anderen Domains erfolgt.
Sofern der Kunde gegen eine oder mehrere der genannten Verpflichtungen
verstößt, ist der Dienstleister zur sofortigen Einstellung aller Leistungen
berechtigt. Schadenersatzansprüche bleiben ausdrücklich vorbehalten.
§6 Abnahme, Eigentumsvorbehalt
(1) Sofern keine der Vertragsparteien eine förmliche Abnahme verlangt, oder
sofern der von einer Partei verlangte Abnahmetermin aus einem Umstand nicht
zustande kommt, der vom Kunden zu vertreten ist, gilt die vertragliche Leistung
vom Dienstleister mit Nutzung durch den Kunden als abgenommen.
(2) Bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises bleibt die gesamte
gelieferte Ware Eigentum vom Dienstleister. Kommt der Kunde mit der Zahlung in
Verzug, kann der Dienstleister, unbeschadet sonstiger Rechte, die gelieferte
Ware zur Sicherung seiner Rechte zurücknehmen, wenn sie dies dem Kunden
angekündigt und ihm eine angemessene Nachfrist gesetzt hat.
§7 Kündigung und ihre Folgen
(1) Die Fristen für die ordentliche Kündigung beider Parteien ergeben sich
aus dem jeweils vom Dienstleister erstellten Angebot.
(2) Unberührt bleibt das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem
Grund. Ein wichtiger Grund liegt für den Dienstleister insbesondere vor, wenn
der Kunde:
(a) mit der Zahlung der Entgelte mit einem Betrag in Höhe von zwei
monatlichen Grundentgelten in Verzug gerät;
(b) schuldhaft gegen eine der in den §§ 4 Abs. 1, 5 Abs. 4, 5 Abs. 5, 5
Abs. 6 geregelten Pflichten verstößt, der Kunde trotz Abmahnung innerhalb
angemessener Frist seine Internet-Präsenz nicht so umgestaltet, dass sie den in
§ 5 Abs. 5 aufgestellten Vorgaben genügt.
(3) Sofern der Kunde seine Domain nicht spätestens zum Kündigungstermin in
die Pflege eines anderen Dienstleisters gestellt hat, ist der Dienstleister
berechtigt, die Domain im Namen des Kunden freizugeben oder die Domain nach
DENIC-Direktpreisliste künftig abzurechnen.
(4) Sollte während der angegebenen Vertragslaufzeit gekündigt werden, so
ist der noch ausstehende Betrag an den Dienstleister zu zahlen. Jahreszahlungen
werden vom Dienstleister nicht zurückerstattet, sofern es zu einer Kündigung
des Kunden kommt.
(5) Jede Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform per Post.
§8 Preise und Zahlung
(1) Der Dienstleister stellt seine Leistungen monatlich, vierteljährlich
bzw. Jährlich in Rechnung. Die Entgelte für erbrachte Leistungen werden vom
Dienstleister, wenn nicht anders ausdrücklich schriftlich vereinbart,
monatlich, vierteljährlich bzw. jährlich innerhalb der ersten Kalenderwoche
des Monats vom Konto des Kunden per Lastschrifteinzug abgebucht.
(2) Bei Rücklastschriften durch die Bank des Kunden wird die Bankgebühr von
derzeit 6,00 € plus eine Aufwands Gebühr von derzeit 6,00 € zu lasten des
Kunden berechnet. Sollte diese zusammen mit den Ausstehenden Betrag der
jeweiligen Rechnung nicht binnen 10 Tagen nach erhalt der Aufforderung (E-Mail)
auf das Konto vom Dienstleister überwiesen sein, ist der Dienstleister
berechtigt den jeweiligen Account vorübergehend zu sperren. Und wenn nötig den
Vertrag zu kündigen bzw. vorhandene Daten des Kunden zu löschen.
(3) Sofern der Kunde nicht am Lastschriftverfahren teilnimmt, muss der
Rechnungsbetrag spätestens am zehnten Tag nach Zugang der Rechnung auf dem in
der Rechnung angegebenen Konto des Dienstleisters gutgeschrieben sein.
(4) Für den Fall, dass der Kunde seine Zahlungsverpflichtung nicht
rechtzeitig erfüllt, schuldet er - sofern er Vollkaufmann ist - vom
Fälligkeitszeitpunkt an zusätzlich Zinsen in Höhe von 10 % jährlich. Sollte
sich der Kunde länger als 30 Tage mit seinen fälligen Zahlungen in Verzug
befinden, ist der Dienstleister zur fristlosen Kündigung des Vertrags
berechtigt.
(5) Sofern der Kunde Nicht-Kaufmann ist, schuldet er im Falle des Verzugs
Zinsen in Höhe von 10 % jährlich, falls er keinen wesentlich niedrigeren
Zinsschaden nachweist.
(6) Der Dienstleister ist, sofern der Vertrag auf unbestimmte Zeit
geschlossen ist, berechtigt, die Preise jederzeit zu erhöhen. Sofern die
Preissteigerung deutlich über dem Anstieg der allgemeinen Lebenshaltungskosten
liegt, steht dem Kunden ein außerordentliches Kündigungsrecht für Zeitpunkt
des Wirksamwerdens der neuen Preise zu. Übt der Kunde das Kündigungsrecht
nicht aus, wird der Vertrag mit den neuen Konditionen fortgesetzt.
(7) Der Dienstleister ist berechtigt, die Aktivierung einer Domain erst nach
Zahlung der für die Registrierung vereinbarten Entgelte vorzunehmen bzw. erst
nach erhalt der schriftlichen und unterschriebnen Bestätigung durch den Kunden.
(8) Gegen Forderungen vom Dienstleister kann der Kunde nur mit
unwidersprochenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
Entsprechendes gilt für die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts sowie
der Einrede gemäß den § 639 Abs. 1 BGB und § 478 Abs. 1 BGB.
§9 Rechte Dritter
(1) Der Kunde versichert ausdrücklich, dass die Bereitstellung und
Veröffentlichung der Inhalte der von ihm eingestellten und/oder nach seinen
Informationen für ihn vom Dienstleister erstellten Webseiten weder gegen Recht
der Bundesrepublik Deutschland noch gegen sein hiervon gegebenenfalls
abweichendes Heimatrecht, insbesondere Urheber-, Datenschutz- und
Wettbewerbsrecht, verstößt. Der Dienstleister behält sich vor, Seiten, die
inhaltlich bedenklich erscheinen, von einer Speicherung auf seinem Server
auszunehmen. Den Anbieter wird er von einer etwa vorgenommenen Löschung der
Seiten unverzüglich informieren. Das Gleiche gilt, wenn der Dienstleister von
dritter Seite aufgefordert werden, Inhalte auf seinen Webseiten zu ändern oder
zu löschen, weil sie angeblich fremde Rechte verletzen.
(2) Für den Fall, dass der Kunde den Nachweis erbringen kann, dass eine
Verletzung von Rechten Dritter nicht zu befürchten ist, wird der Dienstleister
die betroffenen Webseiten Dritten wieder verfügbar machen. Von
Ersatzansprüchen Dritter, die auf unzulässigen Inhalten einer Webseite des
Kunden beruhen, stellt der Kunde den Dienstleister hiermit frei.
§10 Urheberrechte , Lizenzvereinbarungen
(1) Soweit der Dienstleister für den Kunden oder im Auftrag des Kunden für
Dritte Internet-Präsenzen gestaltet, überträgt er dem Kunden ein
nicht-ausschließliches Nutzungsrecht an den erstellten Seiten für die Dauer
des Vertragsverhältnisses.
(2) Sofern der Dienstleister dem Kunden Software zur Verfügung stellt (z.B.
Betriebssysteme, Shop-Software), überträgt er dem Kunden ein
nicht-ausschließliches Recht für die Dauer der Vertragslaufzeit. Im übrigen
gelten die Lizenzbestimmungen der jeweiligen Programmhersteller.
(3) Sobald das Nutzungsrecht des Kunden endet (z.B. durch Beendigung des
Vertrags), hat der Kunde alle Datenträger mit Programmen, eventuellen Kopien
sowie alle schriftlichen Dokumentationen und Werbehilfen an den Dienstleister
zurück zu geben. Der Kunde löscht die Software in jeder Form von seinen oder
angemieteten Rechnern, soweit er nicht gesetzlich zur längeren Aufbewahrung
verpflichtet ist.
§11 Haftungsbeschränkung
(1) Der Dienstleister haftet gleich aus welchem Rechtsgrund nur nach Maßgabe
der nachfolgenden Regelungen.
(2) Der Dienstleister haftet bei Vorsatz sowie bei Fehlen einer zugesicherten
Eigenschaft für alle darauf zurückzuführenden Schäden nach den gesetzlichen
Vorschriften. Ebenso haftet der Dienstleister nach den Vorschriften des
Produkthaftungsgesetzes.
(3) Bei grober Fahrlässigkeit haftet der Dienstleister nach den gesetzlichen
Vorschriften, bei Vermögensschäden jedoch maximal in Höhe der in § 7 Abs.
(2) TKV niedergelegten Höchstsätze (z. Zt. EUR 12.782,30).
(4) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Dienstleister nur, wenn er eine
wesentliche Vertragspflicht verletzt hat. In diesen Fällen haftet der
Dienstleister lediglich in Höhe des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens,
bei Vermögensschäden jedoch maximal in Höhe der in § 7 Abs. (2) TKV
niedergelegten Höchstsätze (z. Zt. EUR 12.782,30).
(5) Die Haftung für alle übrigen Schäden, insbesondere Folgeschäden,
mittelbare Schäden oder entgangener Gewinn, ist ausgeschlossen.
(6) Soweit die Haftung des Dienstleisters ausgeschlossen oder beschränkt
ist, gilt dies auch für die Haftung der Angestellten, Arbeitnehmer,
Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Dienstleisters.
§12 Datenschutz
(1) Der Dienstleister weist gemäß § 33 BDSG darauf hin, dass
personenbezogene Daten (Bestandsdaten) und andere Informationen, die sein
Nutzungsverhalten (Verbindungsdaten) betreffen (z.B. Zeitpunkt, Anzahl und Dauer
der Verbindungen, Zugangskennwörter, Up- und Downloads), vom Dienstleister
während der Dauer des Vertragsverhältnisses gespeichert werden, soweit dies
zur Erfüllung des Vertragszweck, insbesondere für Abrechnungszwecke,
erforderlich ist. Der Kunde erklärt sich mit der Speicherung einverstanden. Die
erhobenen Bestandsdaten verarbeitet und nutzt der Dienstleister auch zur
Beratung seiner Kunden, zur Werbung und zur Marktforschung für eigene Zwecke
und zur bedarfsgerechten Gestaltung seiner Leistungen. Der Kunde kann einer
solchen Nutzung seiner Daten widersprechen.
(2) Der Dienstleister verpflichtet sich, dem Kunden auf Verlangen jederzeit
über den gespeicherten Datenbestand, soweit er ihn betrifft, vollständig und
unentgeltlich Auskunft zu erteilen. Der Dienstleister wird weder diese Daten
noch den Inhalt privater Nachrichten des Kunden ohne dessen Einverständnis an
Dritte weiterleiten. Dies gilt nur insoweit nicht, als der Dienstleister
gesetzlich verpflichtet ist, Dritten, insbesondere staatlichen Stellen, solche
Daten zu offenbaren oder soweit international anerkannte technische Normen dies
vorsehen und der Kunde nicht widerspricht.
(3) Der Dienstleister weist den Kunden ausdrücklich darauf hin, dass der
Datenschutz für Datenübertragungen in offenen Netzen wie dem Internet nach dem
derzeitigen Stand der Technik nicht umfassend gewährleistet werden kann. Der
Kunde weiß, dass der Dienstleister das auf dem Webserver gespeicherte
Seitenangebot und unter Umständen auch weitere dort abgelegte Daten des Kunden
aus technischer Sicht jederzeit einsehen kann. Auch andere Teilnehmer am
Internet sind unter Umständen technisch in der Lage, unbefugt in die
Netzsicherheit einzugreifen und den Nachrichtenverkehr zu kontrollieren. Für
die Sicherheit der von ihm ins Internet übermittelten Daten trägt der Kunde
deshalb selbst Sorge.
§13 Freistellung
Der Kunde verpflichtet sich, den Dienstleister im Innenverhältnis von allen
etwaigen Ansprüchen Dritter freizustellen, die auf rechtswidrigen Handlungen
des Kunden oder inhaltlichen Fehlern der von diesem zur Verfügung gestellten
Informationen beruhen. Dies gilt insbesondere für Urheber-, Datenschutz- und
Wettbewerbsrechtsverletzungen.
§14 Anwendbares Recht, Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Sofern der Kunde Vollkaufmann ist, sind die für den Sitz des
Dienstleisters örtlich zuständigen Gerichte ausschließlich zuständig. Der
Dienstleister kann Klagen gegen den Kunden auch an dessen Wohn- oder
Geschäftssitz in Emmendingen erheben.
§15 Schlußbestimmungen
(1) Alle Erklärungen des Dienstleisters können auf elektronischem Weg an
den Kunden gerichtet werden. Dies gilt auch für Abrechnungen bzw. Rechnungen im
Rahmen des Vertragsverhältnisses.
(2) Übernimmt eine andere Gesellschaft die Tätigkeit des Dienstleisters und
bietet diese Gesellschaft dem Kunde einen Vertrag an, der einem mit dem
Dienstleister geschlossenen Vertrag entspricht, so kann der Dienstleister den
bestehenden Vertrag fristlos kündigen.
(3) Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein oder werden oder
sollte der Vertrag eine ausfüllungsbedürftige Lücke enthalten, so berührt
dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der
unwirksamen Bestimmung oder der Lücke tritt eine dem wirtschaftlichen Zweck der
Vereinbarung nahekommende Regelung, die von den Parteien vereinbart worden
wäre, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten. |